Allgemein

Nachhaltig mit einem Airpaq in die Schule (mit Gewinnspiel)

[Gesponserter Beitrag]

Wie sieht es bei euch eigentlich mit der Nachhaltigkeit aus? Ich gebe zu, dass das früher nie wirklich ein Thema für mich war (außer Mülltrennung). Meine Frau hat das glücklicherweise mit in die Beziehung gebracht und wir versuchen, wo es geht, nachhaltiger zu leben. Mülltrennung ist sicherlich ein guter erster Schritt, aber dem vorangehen sollte die Müllvermeidung. Vor allem der Plastikmüll ist ja bekanntlich ein Problem. Deswegen kaufen wir Obst und Gemüse möglichst lose (wir haben dazu spezielle Gemüsebeutel), kaufen lieber Stück- statt Flüssigseife oder trinken Leitungswasser / nutzen den Sprudler, anstatt Flaschen zu kaufen.
Obst- und Gemüsereste landen selbstverständlich auf dem Kompost und wir versuchen möglichst wenig Essen wegzuschmeißen. In der Schule verzichte ich möglichst auf das Kopieren von Unmengen an Arbeitsblättern und wenn es dann doch einmal sein muss, dann doppelseitig (auch auf A5 kopieren ist eine Option). Viel Material lässt sich aber auch einlaminieren und immer wieder verwenden. Für meine Whiteboardmarker verwende ich Nachfülltanks, auch wenn mir bewusst ist, dass das noch nicht die perfekte Lösung ist, da die Stifte trotzdem irgendwann auch einmal kaputt gehen an der Spitze.

Dass Müll aber auch eine wichtige, wiederverwertbare Ressource ist, zeigt sich besonders beim Thema Upcycling. Das definiert sich laut Duden als “Weiternutzung von Abfallstoffen oder gebrauchten Gegenständen durch Umwandlung in höherwertige Materialien bzw. Waren”.

Mir liegt zwar keine Statistik vor, wie viele Autos jährlich verschrottet werden (müssen), aber die Menge an Teilen, die von einem Auto übrig bleibt, ist natürlich riesig. Und dieses Material hat natürlich viel Potential zur Weiternutzung.

Dem Ganzen haben sich Adrian und Michael von Airpaq angenommen. Die beiden hatten beim Besuch eines Schrottplatzes die geniale Idee, aus alten Airbags, Sicherheitsgurten und Gurtschlössern Rucksäcke – mittlerweile auch Bauchtaschen und Beutel – herzustellen (mehr zur Unternehmensgeschichte und dem langen Weg zum perfekten Prototypen findet ihr hier auf der Website).

Das Material stammt teilweise von Schrottplätzen und teilweise aus der Ausschussware eines großen Herstellers automotiver Sicherheitssysteme. Jedes Produkt ist ein echtes Unikat aus diesem recyceltem Autoschrott.

Das “Grundgerüst” des Airpaqs besteht, wie der Name schon vermuten lässt, aus einem Airbag, dessen Nähte geöffnet werden und der im Laufe des Verarbeitungsprozesses eingefärbt wird. Wer sich vor Augen führt, was ein Airbag eigentlich leisten muss, kann sich vorstellen, dass das Material sehr strapazierfähig ist.

Auf der Vorderseite befindet sich eine versteckte Reißverschluss-Tasche. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber ihr solltet die Innentasche unbedingt nach außen umschlagen und nachlesen, was euch euer Airpaq aus seinem früheren und zukünftigen Leben zu erzählen hat.

Aktuell gibt es den Airpaq übrigens in den Farben Gelb, Schwarz, Rot, Blau und Grün.

Mein persönliches Highlight ist der Verschluss: Es handelt sich um einen Sicherheitsgurt mit dazugehöriger Schlosszunge und Gurtschloss. Ihr kennt doch das Klicken, wenn man sich im Auto anschnallt? Das hat diesen ganz speziellen Klang. Den am Rucksack auslösen zu können, gefällt mir richtig gut. Und ich persönlich kenne niemanden, der mir mal von einem defekten Gurt erzählt hat, von daher bin ich absolut überzeugt, dass der Verschluss so schnell nicht kaputt geht. Ein nettes, kleines Detail am Rande: Auf der Rückseite des Gurtschlosses kann man bei meinem Airpaq die Automarke sehen, von der das Schloss stammt, die zufälligerweise unserem letzten Auto entspricht. Hieran sieht man, dass die Schlösser nicht extra für den Airpaq produziert werden, sondern alten Schlössern neues Leben eingehaucht wird.

Die gepolsterte Rückseite des Airpaqs besteht aus Sicherheitsgurten in einem Webmuster. Die Gurte sind ebenfalls gepolstert und an den angebrachten Ring lassen sich Schlüssel oder andere praktische Dinge für unterwegs anbringen.

Ich packe nicht Unmengen an Dingen für die Schule an: Mit dabei ist jeden Tag mein Tablet (eine Tablettasche ist vorhanden), Frühstücksdosen, ein Mäppchen, eine Edelstahlflasche und meine Mappe mit Arbeitsblättern etc.

Das alles passt wunderbar in den Airpaq und Platz ist dann noch immer. Mein 15,6″-Laptop passt zwar nicht in das Laptop-Fach rein (in das Hauptfach natürlich schon), das finde ich aber nicht weiter schlimm, da ich den nur ab und zu mitnehme. Im Rolltop befindet sich zusätzlich noch eine Reißverschluss-Tasche.

Das Rolltop verfügt zum Schließen über Magneten, was ich persönlich wesentlicher praktischer als einen Reißverschluss oder Druckknöpfe finde, da es so schneller zu öffnen und zu schließen ist.

Der normale Platz reicht nicht aus? Dann könnt ihr den Airpaq durch das Rolltop vergrößern und habt noch mal ein gutes Stück mehr Stauraum. Der Sicherheitsgurt lässt sich dafür selbstverständlich verlängern.

Wer übrigens denkt, dass der Airpaq ziemlich teuer ist, für den haben Michael und Adrian auf ihrer Webseite auf genau diese Aussage bei einer schlechten Rezension geantwortet:

Wir verstehen natürlich, dass unsere Rucksäcke vom Preis nicht mit Discounter Firmen und Produktionsriesen mithalten können. Die Materialien, die wir verwenden sind Müll. Die Aufarbeitung ist entsprechend kostspielig. Die Textilien erhalten wir nicht als Meterware, sondern in Form von fertig vernähten Airbags. Sämtliche Nähte der Airbags müssen zunächst geöffnet werden, danach werden sie sorgfältig überprüft, eingefärbt und gebügelt, bis letztlich jeder einzelne Airbag individuell zugeschnitten und verarbeitet wird. Ähnlich aufwändig ist die Beschaffung und Verarbeitung der Gurtschlosse und Sicherheitsgurte. Unsere Produktion ist folglich absolute Handarbeit und vom Arbeitsaufwand nicht mit industrieller Massenware zu vergleichen. Zusätzlich wird unser Produkt unter fairen Arbeitsbedingungen und Löhnen in der EU hergestellt, was sich ebenfalls auf den Preis auswirkt.

Gerade der Punkt der fairen Arbeitsbedingungen und Löhne ist etwas, das wir leider zu oft aus den Augen lassen. Natürlich ist es schön für den eigenen Geldbeutel, wenn man Waren billig bekommt. Aber dies auch nur, weil die Arbeiter in den Firmen in Fernost eben oftmals keine sicheren und fairen Arbeitsbedingungen / -plätze und eine angemessene Entlohnung erhalten. Besonders entscheidend ist auch der niedrige CO2-Fußabdruck in der Produktion und Logistik der Airpaq-Produkte.

Hohe Qualitätsstandards sorgen außerdem dafür, dass man hier kein Wegwerfprodukt hat, das schnell kaputtgeht, sondern an dem man lange Freude hat. Ich kann euch nur ans Herz legen, euch hier noch ein wenig genauer über die Airpaq-Produktion zu informieren. Airpaq ist mit der Vision angetreten ist, das Konsumverhalten positiv zu inspirieren und eine Alternative zu konventionell produzierten Produkten anzubieten. Das macht Airpaq für mich zu einem sehr sympathischen Unternehmen, bei dem man mit gutem Gewissen einkaufen kann.

Ich kann abschließend nur sagen, dass der Airpaq für mich absolut perfekt ist. Er hat ausreichend Platz, ist angenehm zu tragen, fühlt sich sehr hochwertig an und ist natürlich ein absoluter Hingucker. Und die drei Dinge, die für mich beim Kauf eines neuen Rucksacks wichtig waren, nämlich faire Herstellung, nachhaltige Produktion und keine Einarbeitung tierischer Produkte (der Airpaq ist somit vegan), erfüllt er zu 100%.

~ GEWINNSPIEL ~

Ihr wollt auch ein echtes Unikat haben? Dann habe ich genau das Richtige für euch: In Kooperation mit Airpaq könnt ihr nämlich einen Baq eurer Wahl gewinnen. Hier ein paar Details:

Äußere Merkmale

  • Versteckte und praktische Reißverschlusstasche an der Seite
  • Sichere und schnell erreichbare Klettverschlusstasche am Rücken
  • Leicht verstellbares 20mm breites Flachband für mehr Tragekomfort
  • Horizontaler Reißverschluss mit Volumenerweiterungs-Funktion
  • Praktische Schlaufe zum äußeren Anhängen von Gegenstände

(Bildquelle: airpaq.de)

Funktionen Innen:

  • Stark wasserabweisendes Futter mit stylischem Stadtkarten-Muster
  • Handy/Sonnenbrillenfach
  • Schlüsselhaken/karabiner

(Bildquelle: airpaq.de)

Das sind die Gewinnspielbedingungen:

1. Folgt airpaq.de und die.grundschulecke bei Instagram.*

2. Liked den Beitrag zum Gewinnspiel.

3. Hinterlasst einen Kommentar, wie ihr das Thema Nachhaltigkeit umsetzt oder umsetzen wollt.

4. Ein zweites Los könnt ihr bekommen, wenn ihr zusätzlich hier auf dem Blog kommentiert, wie ihr das Thema Nachhaltigkeit umsetzt oder umsetzen wollt. Wichtig ist, dass ihr in den Kommentar auch euren Instagram-Benutzernamen schreibt, damit ich das zuordnen kann. Ein Kommentar nur auf dem Blog reicht für die Teilnahme nicht aus.

Das Gewinnspiel läuft bis Sonntag, 06.10. um 21.00 Uhr. Die Teilnahme ist nur aus Deutschland möglich. Der Baq wird euch von Airpaq selbst zugeschickt.

*Bitte beachten: Sollte ich wegen eines privaten Profils bei Instagram nicht sehen können, dass ihr Airpaq folgt, kann die Teilnahme leider nicht berücksichtigt werden.

4 Comments

  • Jani (Instagram: Grundschulluft)

    Was ein tolles Gewinnspiel und ein noch viel tolleres Produkt mit einer solch wertvollen Message! 😍 Mir persönlich ist es sehr wichtig, schon meinen Grundschulkids beizubringen, wie man die Umwelt schonen kann und nachhaltig lebt. Ende des letzten Schuljahres war die FridayForFuture-Aktion bei uns in der Stadt und wir haben als einzige Grundschule daran teilgenommen. 🌎 😊 Und zwar als gesamte Schule – mit Schülern, Eltern, Lehrern und Schulleitung um aufmerksam zu machen. 👨‍👩‍👧‍👦 Im Zuge dessen haben wir uns natürlich in allen Klassenstufen mit dem Thema Umwelt beschäftigt und jede Klasse hat ein eigenes Projekt dazu durchgeführt – von Upcycling über Müll sammeln bis hin zu plastikfreiem Frühstück und Stromsparwettbewerben war alles dabei. 💡 Und selten habe ich die Kids so für etwas brennen sehen, wie für diese Themen. 😊😍 Nach den Herbstferien startet bei uns das Projekt “Autofreier Schulweg”, denn es ist mir tatsächlich noch ein Dorn im Auge, dass viele Kids von ihren Eltern gefahren werden, die fußläufig die Grundschule erreichen könnten. 🚘 Dazu informieren wir die Eltern und auch die Kids darüber und dann gibt es auch hier eine Art Wettkampf (das motiviert die Kids an meiner Schule einfach am besten). 🤗 Ich freue mich schon drauf, wenn der Parkplatz morgens dann hoffentlich bald (fast) leer ist. 🚶🏽‍♀️😁

  • Julie

    Oh.yah.zora auf Instagram:)

    Wir sind umgezogen, seid dem kommt die Biokiste nicht mehr per Auto zu uns, sondern wir laufen zum Hofladen um einzukaufen. Das spart eine Menge CO2 und schmeckt noch besser.

  • Karin (insta: kaki_gs)

    In der Schule (Klasse 2) setzte ich Nachaltigkeit in ganz kleinen Häppchen um: Mülltrennung und -vermeidung, richtiges Lüften, Energiesparen, der Schulweg (zu Fuß statt Auto), das Frühstück (Brotdose statt Alufolie), Papier sparen (Schmierpapier zum Malen in den Regenpausen) und Ähnliches.

  • Jay

    jaylein93

    Ich habe bei Instagram schon sehr viel aufgezählt. Vorallem läuft es bei uns auf die Müllvermeidung hinaus. Ich war diese Woche auch endlich mal in einem Unverpackt-Laden, wo man seine eigenen Gefäße mitbringt und diese dort befüllt. Außerdem versuchen wir nicht sinnlos Sachen zu kaufen, sondern nur das was wir brauchen und ich esse kein Fleisch und wir versuchen auf Palmöl so gut es geht zu verzichten zum Schutz des Regenwalds.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere