Bildquelle: de.freepik.com
Allgemein

Back to school – mein Einstieg nach den Ferien

Für viele von uns ging es in der letzten Woche ja endlich wieder los. Und womit steigt man thematisch natürlich ein? Mit dem Erzählen von den Ferien. Bevor ich euch aber dazu mehr sage, gehe ich noch einen kleinen Schritt zurück zu dem Moment, in dem die Kinder das erste Mal wieder die Klasse betreten haben (ich habe übrigens ein 4. Schuljahr übernommen und unterrichte in diesem Jahr wieder Deutsch, seit langem wieder Kunst und erstmals Musik). Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, häufiger den Beamer aufzubauen und habe ihn für den gesamten Einstieg genutzt. Dieses Willkommensbild konnten die Kinder an der Wand sehen:

Nach einer kurzen Begrüßung habe ich den Kindern erst einmal 10 Minuten Quasselzeit gegeben, was ich den Kindern ebenfalls durch ein Bild über den Beamer symbolisiert habe. Auch die Kinder haben sich untereinander teilweise die Ferien über nicht gesehen, von daher war mir dieser Einstieg wichtig.

Danach sind wir zum Erzählen von den Ferien übergegangen. Ich habe das Thema schon auf verschiedene Arten umgesetzt: Erzählen im Sitzkreis, zu einem gemalten Bild erzählen oder eine Erzählung schreiben. Ihr kennt es ja sicherlich, dass die Aufmerksamkeitsspanne bei Kindern oftmals sehr kurz ist und bei 26 Kindern dem 26. Kind wohl kaum noch jemand zuhört (natürlich kann man die Berichte über die Ferien aber auch auf mehrere Tage verteilen, um es zu entzerren).

Was mir beim reinen Erzählen fehlt, ist aber der optische Reiz. Vielleicht können sich einige Kinder gar nichts darunter vorstellen, was ihnen gerade erzählt wird. Deswegen habe ich die Eltern vorab gebeten, mir ein Foto von den Ferien für eine Bildershow zu schicken. Das hat auch erstaunlich gut geklappt und somit hatte ich von fast allen Kindern ein Foto.

Damit die Kinder aber nicht einfach drauflos plappern, habe ich ihnen einen kleinen Leitfaden erstellt, an dem sie sich orientieren sollten, um ein wenig Struktur in die Erzählung hineinzubekommen.

Ich fand insgesamt, dass diese Art des Erzählens über die Ferienerlebnisse ansprechend war und viele Fotos für ein Aha-Erlebnis gesorgt haben (zum Beispiel hatte ein Schüler eine Schlange in der Hand, ein anderer hat einen Delfin gestreichelt oder eine Schülerin war an einem wunderschönen See mit Bergen im Hintergrund).

Übrigens: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die ersten Tage eh nie so laufen, wie man es geplant hat. Deswegen habe ich mir angewöhnt, die ersten Tage nur sehr grob zu planen. Wenig Lernziele / Aufgaben, die geschafft werden müssen, dafür lieber viele Freiräume für gemeinsame Spiele und Draußenzeit. Damit fahre ich persönlich besser und man nimmt den Druck für sich und die Kinder erst einmal raus. Denn seien wir ehrlich: Auch wir als Lehrkräfte müssen nach den Ferien erst einmal wieder reinkommen.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein erfolg- und erlebnisreiches Schuljahr mit vielen positiven Erfahrungen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere